Innovationen im Pflanzenbereich erfordern eine durchdachte IP-Strategie, da in Europa unterschiedliche Schutzrechte – insbesondere Patente und Sortenschutz – parallel zur Verfügung stehen und sich in ihrem Anwendungsbereich ergänzen. Der Beitrag erläutert die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Schutzsystemen, zeigt deren jeweilige Stärken auf und erklärt, wie sie sich in der Praxis kombinieren lassen, um Pflanzeninnovationen umfassend zu schützen.
Darüber hinaus werden aktuelle rechtliche Entwicklungen im Zusammenhang mit neuen Züchtungstechnologien und deren Auswirkungen auf den Schutz von Pflanzeninnovationen beleuchtet. Der Artikel gibt Unternehmen, Pflanzenzüchtern und Forschungseinrichtungen einen praxisnahen Überblick darüber, wie sich ein wirksames IP-Portfolio aufbauen und an die sich wandelnden regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa anpassen lässt.